Mail.app Fehler unter Leopard by falko
1 04 2008Jetzt habe ich endlich den Beweis, daß sich Mail.app unter Leopard zumindest komisch verhält. Ich hatte das ja schon in einem Podcast angekündigt und nach Beweisen gesucht.
Hintergrund war der gestiegene Traffic auf meinem Root-Server. Der ist in einem Maße gestiegen, der mit normalen Web-Verhalten nicht zu erklären war. Auch die Google Analytics Statistiken deuteten nicht auf erhöhten Web-Traffic hin. Also mußte die Ursache dafür woanders liegen.
Ich hatte recht bald Mail.app in Verdacht, daß der Erhöhte Traffic mit dem Update auf MacOS 10.5 Leopard einher zu gehen schien.
Also habe ich ntop auf meinem Root-Server installiert um der Sache auf die Spur zu kommen.
Just heute hat sich Mail.app mal wieder verabschiedet. Es ließ sich nicht mehr normal beenden. Hing ewig fest. Dann habe ich es über “sofort beenden” gekillt und neu gestartet. Sah eigentlich alles normal aus. Die Mailboxen waren alle noch da, die Mails auch und Mail verhielt sich wie immer.
Allerdings erhielt ich einige Zeit danach eine Traffic-Warnung von meinem Provider, daß das Traffic-Limit für den Traffic/Stunde überschritten wurde.
Also fluchs im ntop nachgeschaut und dort gesehen, daß in kürzester Zeit ca. 1 GB an Traffic auf dem IMAP-Port zwischen meinem Server und unserem Office hier übertragen wurde. Somit ist also klar, daß der Traffic durch Mail.app verursacht wird.
Leider läßt sich nicht so einfach klären warum. Im Logfile unter MacOS X stehen zwar einige Meldung bzgl. Mail.app, jedoch nichts gibt einen Hinweis darauf, warum jetzt nach dem Kaltstart von Mail.app plötzlich solche riesigen Datenmengen übertragen werden müssen.
Es scheint ja ein kompletter Scan der Mailbox vorgenommen worden zu sein. Das scheint mir aber etwas übertrieben für einen simplen Neustart von Mail.app
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